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Ebola-Lage in Kenia und DR Kongo: Quarantäne-Ende und Impfstoff-Studien

In Kenia wurden die ersten Kontaktpersonen nach einer Ebola-Quarantäne entlassen, während in der Demokratischen Republik Kongo eine klinische Impfstoffstudie begonnen hat.

Redaktion · Vereinte Nationen (UN News)·
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Symbolbild (nicht vom Ereignis) · NASA · Public domain · File:Earth Eastern Hemisphere.jpg · https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AEarth_Eastern_Hemisphere.jpg

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) konnten in Kenia zwanzig Personen, die Kontakt zu einem Ebola-Fall hatten, ihre Quarantäne beenden. Die Betroffenen hatten eine 21-tägige Beobachtungszeit ohne Symptome absolviert und wurden nach einer abschließenden gesundheitlichen Untersuchung wieder mit ihren Familien vereint. Die kenianischen Behörden betonen, dass von diesen Personen keine Infektionsgefahr ausgehe. Derzeit befinden sich in Kenia noch 98 weitere Kontaktpersonen in Quarantäne. Insgesamt wurden in dem Land bisher neun bestätigte Ebola-Fälle und zwei Todesfälle registriert. Die WHO teilte mit, dass es keine Hinweise auf eine Ausbreitung des Virus innerhalb der Bevölkerung gebe. Die kenianischen Behörden hatten nach dem ersten bestätigten Fall am 6. Oktober eine umfassende Kontaktverfolgung eingeleitet, bei der bis zum 22. Oktober alle relevanten Personen identifiziert und isoliert wurden.

Parallel dazu hat in der Demokratischen Republik Kongo eine klinische Studie zur Erprobung von Impfstoffen gegen das Ebola-Virus begonnen. Die sogenannte TUMAINI-Plattform soll es ermöglichen, verschiedene Impfstoffkandidaten im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsansatzes zu bewerten. Dabei kommt die Strategie der Ringimpfung zum Einsatz, bei der Kontaktpersonen von Infizierten geimpft werden. Als erster Impfstoff wird Ervebo untersucht, wobei noch unklar ist, ob dieser gegen den Bundibugyo-Stamm wirksam ist. Zudem prüfen Experten derzeit Daten zu zwei weiteren Impfstoffkandidaten, ChAdOx1 und mRNA-1469. Die WHO erwartet, dass die Ergebnisse der klinischen Studie erst in einigen Monaten vorliegen werden, sieht den Start der Untersuchung jedoch als wichtigen Schritt zur Gewinnung wissenschaftlicher Daten für künftige Entscheidungen.

Vereinte Nationen (UN News) · news.un.org/feed/view/en/story/2026/10/1168676

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